Bioresonanz Wien 04/26: Neurodermitis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Apr. 24, 2026 | Unverträglichkeiten

Neurodermitis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die für viele Betroffene eine große Belastung im Alltag darstellt. Typische Symptome der sind trockene, empfindliche Haut, starker Juckreiz und wiederkehrende Entzündungsschübe. Besonders belastend ist, dass diese Erkrankung oft unvorhersehbar verläuft und sich durch verschiedene Faktoren verschlechtern kann.

Neben genetischen Ursachen und Umweltfaktoren rückt ein Thema immer stärker in den Fokus: die Ernährung. Viele Menschen berichten, dass sich ihre Haut nach bestimmten Lebensmitteln verschlechtert. Deshalb stellt sich die berechtigte Frage, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Betroffenen eine Rolle spielen.

 

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis, auch als atopische Dermatitis bekannt, ist eine Erkrankung, bei der die Hautbarriere gestört ist. Dadurch kann die Haut Feuchtigkeit schlechter speichern und wird anfälliger für Reizstoffe, Allergene und Keime.

Ursachen

Die Ursachen sind vielfältig und meist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

  • Genetische Veranlagung
  • Überreaktion des Immunsystems
  • Umweltfaktoren wie Pollen oder Schadstoffe
  • Eine geschwächte Hautbarriere

Diese Faktoren sorgen dafür, das der Verlauf fur Betroffene häufig in Schüben verläuft und individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

 

Zusammenhang zwischen Neurodermitis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nicht jeder Betroffene reagiert auf Lebensmittel, dennoch kann die Ernährung bei vielen Betroffenen einen Einfluss auf die Haut haben. Besonders Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen im Verdacht, Neurodermitis-Schübe zu verstärken.

Unterschied zwischen Allergie und Intoleranz

Um den Zusammenhang besser zu verstehen, ist es wichtig, zwischen zwei Formen zu unterscheiden:

  • Allergie: Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Lebensmittel, oft sehr schnell und deutlich.
  • Intoleranz: Der Körper kann bestimmte Bestandteile nicht richtig verdauen, was zu verzögerten Beschwerden führt.

Beide Reaktionen können dazu beitragen, dass sich Neurodermitis verschlechtert oder häufiger auftritt.

 

Welche Lebensmittel beeinflussen Neurodermitis?

Einige Lebensmittel werden häufig mit einer Verschlechterung von Neurodermitis in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich jedoch nicht um allgemeingültige Regeln, sondern um individuelle Reaktionen.

Häufige Trigger

Zu den häufig genannten Auslösern gehören:

  • Milchprodukte
  • Eier
  • Nüsse
  • Weizen
  • Soja
  • Stark verarbeitete Lebensmittel

Wichtig ist: Nicht jeder Mensch mit Neurodermitis reagiert auf diese Lebensmittel. Deshalb ist eine individuelle Betrachtung entscheidend.

Der Einfluss des Darms

Ein immer wichtiger werdender Faktor ist die Darmgesundheit. Der Darm spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem und kann somit auch Neurodermitis beeinflussen.

Darmflora und Neurodermitis

Eine gestörte Darmflora, auch Dysbiose genannt, kann Entzündungsprozesse im Körper fördern. Dadurch kann diese Erkrankung verstärkt werden. Gleichzeitig kann eine gesunde Darmflora dazu beitragen, das Immunsystem zu stabilisieren und die Haut zu entlasten.

Ernährung – Auslöser erkennen

Um herauszufinden, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Neurodermitis beeinflussen, sind gezielte Maßnahmen sinnvoll.

Ernährungstagebuch

Ein Ernährungstagebuch ist eine einfache und effektive Methode. Dabei werden Lebensmittel und Symptome dokumentiert, um mögliche Zusammenhänge zu erkennen.

Eliminationsdiät

Bei dieser Methode werden verdächtige Lebensmittel für einen bestimmten Zeitraum weggelassen und anschließend schrittweise wieder eingeführt. So lässt sich feststellen, ob sie die Haut bzw. Schübe beeinflussen.

Medizinische Tests

Allergietests oder spezielle Untersuchungen können zusätzliche Hinweise geben. Eine fachliche Begleitung ist dabei empfehlenswert. Die ganzheitliche Methode der MORA® Bioresonanz hat sich über die letzten ca. 40 Jahren bei der Behandlung von Neurodermitis immer wieder bewehrt. Es handelt sich hierbei um eine sanfte, nebenwirkungsfreie Möglichkeit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu testen und zu behandeln.

Die richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann Neurodermitis positiv beeinflussen und die Haut unterstützen.

Entzündungshemmende Lebensmittel

Lebensmittel mit entzündungshemmender Wirkung sind besonders empfehlenswert:

  • Frisches Gemüse und Obst
  • Gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren
  • Vollwertige Lebensmittel

Zucker reduzieren

Ein hoher Zuckerkonsum kann Entzündungen im Körper fördern und Beschwerden verschlechtern.

Ausreichend Flüssigkeit

Eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Haut von innen und kann bei dieser Hauterkrankung hilfreich sein.

Lebensstil

Neben der Ernährung spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle.

Wichtige Einflussfaktoren

  • Stress kann Schübe auslösen
  • Schlafmangel beeinträchtigt die Hautregeneration
  • Umweltfaktoren können diese Erkrankung verstärken

Ein ganzheitlicher Ansatz ist daher besonders wichtig.

Fazit: Immer ganzheitlich betrachten

Es ist eine komplexe Erkrankung, bei der viele Faktoren zusammenspielen. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Neurodermitis beeinflussen, müssen es aber nicht. Wer diese Erkrankung langfristig verbessern möchte, sollte den eigenen Körper genau beobachten und individuelle Auslöser erkennen. Eine bewusste Ernährung, ein gesunder Lebensstil und ein ganzheitlicher Ansatz können dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu steigern.

 

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