Bioresonanz Wien 04/25: Allergien auf Pollen und Gräser

Apr. 28, 2025 | Allergien

Warum werden Pollen und Gräser Allergien von Jahr zu Jahr stärker?

Allergien auf Pollen und Gräser werden von Jahr zu Jahr intensiver. Juckende Augen, laufende Nasen, Niesanfälle – für Millionen von Menschen beginnt mit dem Frühling nicht nur die schönste, sondern auch die anstrengendste Zeit des Jahres. Die Pollen fliegen, und das oft intensiver als noch vor wenigen Jahren. Viele Allergiker haben das Gefühl, dass die Belastung von Jahr zu Jahr zunimmt – und sie täuschen sich nicht. Tatsächlich zeigen Studien, dass sowohl die Pollensaison länger dauert als auch die Konzentration der Pollen in der Luft steigt. Aber woran liegt das?

1. Der Klimawandel als Haupttreiber

Der größte Einflussfaktor auf die zunehmende Pollenbelastung ist der Klimawandel. Durch den globalen Temperaturanstieg verändert sich die Vegetationsperiode – also die Zeit, in der Pflanzen wachsen, blühen und Pollen freisetzen. Warme Temperaturen im Winter und Frühling sorgen dafür, dass viele Pflanzen früher zu blühen beginnen. Gleichzeitig verlängert sich die Blütezeit insgesamt, was bedeutet: mehr Tage mit Pollenflug.

Ein gutes Beispiel ist die Birke. Früher begann ihre Blütezeit meist im April, heute häufig schon im März. Und manche Pflanzen wie die Hasel oder die Erle können sogar bereits im Januar oder Februar aktiv werden, wenn es mild genug ist. Das führt dazu, dass Allergiker nicht nur stärker, sondern auch über einen längeren Zeitraum hinweg belastet werden.

2. CO₂ als „Dünger“ für Pflanzen

Ein weiterer Aspekt: Die steigende CO₂-Konzentration in der Atmosphäre wirkt wie ein natürlicher Dünger. Pflanzen wachsen schneller und produzieren mehr Pollen. Besonders stark reagiert darauf die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), eine invasive Pflanze, die aus Nordamerika stammt. Sie ist hochallergen und produziert extrem aggressive Pollen – und unter erhöhtem CO₂-Ausstoß sogar noch mehr davon.

Je mehr Treibhausgase in die Luft gelangen, desto besser gedeihen bestimmte Pflanzen – zum Nachteil vieler Allergiker.

3. Neue Pflanzenarten verbreiten sich

Nicht nur Ambrosia, sondern auch andere fremde Arten, die mit den milderen Temperaturen in Europa besser zurechtkommen, breiten sich aus. Dazu gehören etwa bestimmte Gräser oder andere allergene Pflanzen, die früher nur in wärmeren Regionen vorkamen. Diese „neuen“ Pollenarten verlängern nicht nur die Saison, sondern erhöhen auch die Belastung, weil sie zusätzliche Reize für das Immunsystem darstellen.

4. Verstädterung und Luftverschmutzung

Städtische Räume tragen auf ihre eigene Weise zur steigenden Pollenbelastung bei. Zum einen gibt es in Städten oft viele männliche Zierpflanzen, die bevorzugt gepflanzt werden, weil sie keine Früchte oder Samen bilden – dafür aber umso mehr Pollen. Zum anderen wirkt Luftverschmutzung wie ein Turbo für Allergien: Feinstaub und Stickoxide verändern die Struktur der Pollen und machen sie aggressiver. Außerdem reizen sie die Schleimhäute zusätzlich, was das Immunsystem noch empfindlicher auf die Pollen reagieren lässt.

5. Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Prognosen sind eindeutig: Die Pollensaison bzw. die Tendenz zu Allergien wird in den nächsten Jahrzehnten tendenziell noch stärker, länger, intensiver und vielfältiger werden. Das stellt das Gesundheitssystem, aber auch Städteplaner und die Umweltpolitik vor neue Herausforderungen. Frühwarnsysteme, bessere Informationsangebote und die Förderung von pollenarmen Pflanzen im urbanen Raum könnten helfen, die Belastung zumindest zu lindern.

Fazit

Die zunehmende Pollenbelastung ist ein komplexes Zusammenspiel aus Klimawandel, Umweltverschmutzung, globaler Pflanzenverbreitung und menschlichem Einfluss. Für Allergiker heißt das: eine wachsende Herausforderung. Doch mit mehr Aufklärung, Forschung und gezielter Anpassung – etwa in der Stadtplanung oder durch neue Therapien – lässt sich zumindest ein Teil der Belastung abfedern. Allergien werden ein fixer Bestandteil der Gesellschaft bleiben. Mit Hilfe der MORA® Bioresonanz haben wir die Möglichkeit Menschen mit Allergien zu helfen. Seit über 16 Jahren haben wir gute Erfolge in der Behandlung von Allergien.  Weitere Information finden Sie jederzeit auf unserer Homepage oder auch über unsere Social Media Kanäle. Sie möchten mehr über MORA® Bioresonanz erfahren? Dann besuchen Sie auch gerne die Website von Med Tronik.

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